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Kalvinismus
1.Etymologie
2.Geschichte
2.1.Verbreitung
3.Theologie
3.1.Offenbarung und Schrift
3.2.Bündnis [Änderung ]
Reformierte Theologen verwenden das Konzept des Bundes, um zu beschreiben, wie Gott Gemeinschaft mit Menschen in der Geschichte eingeht. Das Konzept des Bundes ist in der reformierten Theologie so prominent, dass die reformierte Theologie als Ganzes manchmal "Bundestheologie" genannt wird. Die Theologen des 16. und 17. Jahrhunderts entwickelten jedoch ein besonderes theologisches System, die "Bundestheologie" oder "föderale Theologie", die viele konservativ-reformierte Kirchen bis heute behaupten. Dieser Rahmen ordnet Gottes Leben den Menschen hauptsächlich in zwei Bündnissen zu: dem Werkbund und dem Gnadenbund. Der Bund der Werke wird mit Adam und Eva im Garten Eden geschlossen. Die Bedingungen des Bundes sind, dass Gott ein gesegnetes Leben im Garten unter der Bedingung bereitstellt, dass Adam und Eva Gottes Gesetz vollkommen befolgen. Weil Adam und Eva den Bund durch das Essen der verbotenen Frucht gebrochen haben, wurden sie dem Tod unterworfen und wurden aus dem Garten verbannt. Diese Sünde wurde an die gesamte Menschheit weitergegeben, weil gesagt wird, dass alle Menschen in Adam als Bundes- oder "Bundes" -Kopf sind. Föderale Theologen schließen gewöhnlich, dass Adam und Eva Unsterblichkeit erlangt hätten, wenn sie perfekt gehorcht hätten.
Ein zweiter Bund, der Bund der Gnade genannt, soll unmittelbar nach der Sünde von Adam und Eva geschehen sein. In ihr bietet Gott gnädig Errettung vom Tod aufgrund des Glaubens an Gott an. Dieser Bund wird im Alten und Neuen Testament auf verschiedene Weise verwaltet, behält aber die Substanz bei, frei von einem Erfordernis vollkommenen Gehorsams zu sein.
Durch den Einfluss von Karl Barth haben viele zeitgenössische reformierte Theologen den Bund der Werke zusammen mit anderen Konzepten der föderalen Theologie verworfen. Barth sah den Bund der Werke als getrennt von Christus und dem Evangelium und lehnte die Vorstellung ab, dass Gott auf diese Weise mit Menschen arbeitet. Stattdessen argumentierte Barth, dass Gott immer mit Menschen unter dem Gnadenbund interagiert, und dass der Bund der Gnade frei von allen Bedingungen ist. Barths Theologie und das, was ihm folgt, werden als "monokoventiv" bezeichnet, im Gegensatz zum "bi-covenantalen" Schema der klassischen föderalen Theologie. Konservative zeitgenössische reformierte Theologen, wie John Murray, haben ebenfalls die Idee von Bündnissen abgelehnt, die auf Gesetz und nicht auf Gnade basieren. Michael Horton hat jedoch den Werkbund als eine Kombination von Prinzipien des Gesetzes und der Liebe verteidigt.
3.3.Gott
3.4.Christus und Sühne
3.5.Sünde
3.6.Heil
3.7.Prädestination
3.7.1.Fünf Punkte des Calvinismus
3.7.2.Vergleich zwischen Protestanten
3.8.Kirche
3.9.Anbetung
3.9.1.Regulatives Prinzip der Anbetung
3.10.Sakramente
3.11.Logische Reihenfolge von Gottes Erlass
4.Varianten
4.1.Amyraldismus
4.2.Hyper-Calvinismus
4.3.Neo-Calvinismus
4.4.Christian Reconstructionism
4.5.Neuer Calvinismus
5.Soziale und wirtschaftliche Einflüsse
6.Politik und Gesellschaft
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